So lesen Sie eine Beru-Zündkerzenreferenz

Ein technischer Beru-Code codiert Gewinde & Sitz, Widerstand, Wärmewert, Gewindelänge, Elektrode und Material. So entschlüsseln Sie ihn.

Ein technischer Beru-Code wie 14 FR-6 LDU3 wird von links nach rechts gelesen: die Gewindegröße, die Buchstaben für Sitz / Konfiguration, der Wärmewert nach dem Bindestrich und dann Gewindelänge, Elektrode und Material. (Beru druckt außerdem einen kurzen Katalogcode wie Z194.)

1. Erste Zahl — Gewinde

ZahlGewinde
10M10×1.0
12M12×1.25
14M14×1.25
18M18×1.5

2. Buchstaben — Sitz & Konfiguration

3. Die Zahl nach dem Bindestrich — Wärmewert

Der Wärmewert von Beru (Wärmewertkennzahl) läuft auf einer neuen Skala (z. B. 6, 7, 8…): eine niedrigere Zahl ist kälter, eine höhere heißer. Er entspricht einer älteren Skala von 25–400. Er ist relativ zu Beru.

4. Gewindelänge & Funkenlage

Ein Buchstabe (A, B, C, D…) codiert die Gewindelänge / Funkenlage — z. B. A/B ≈ 12.7 mm Länge, C/D ≈ 19 mm Länge.

5. Elektrode & Material

6. Anzugsmoment

Das Anzugsmoment hängt vom Sitz, vom Gewindedurchmesser und vom Zylinderkopfmaterial ab. Flachsitz (mit Dichtring): 10 mm 10–15 N·m (Guss) / 10–12 (Alu), 12 mm 15–25 / 15–20, 14 mm 25–35 / 25–30, 18 mm 35–45 / 35–40. Kegelsitz: 12–14 mm 10–20 N·m, 18 mm 20–30. Halten Sie sich stets an den auf der Verpackung angegebenen Wert.